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Karin Halsch, MdA (SPD), Vorsitzende des Sportausschusses

Die Berliner SPD-Fraktion lud am 24.11.2015 zu einem sportpolitischen Empfang in den Festsaal des Berliner Abgeordnetenhauses ein. Seit langem verzeichnen die Berliner Vereine viele Zugänge, der Landessportbund (LSB) ist die größte Mitgliedsorganisation dieser Stadt. Die wachsende Sportlandschaft fordert auch die Politik heraus. Mit dem Schul- und Sportstättensanierungsprogramm sind in den vergangenen Jahren viele Hallen und Plätze saniert worden, noch lange nicht ist man, um es in der Sportsprache auszudrücken, über die Ziellinie gelangt. Noch nicht alle Plätze und Sportstätten konnten saniert werden. Berlin hat eines der größten Bäderangebote in Europa. Nach langer Sanierungszeit sind fast alle Hallen endlich wieder geöffnet. Sport ohne ehrenamtliches Engagement ist undenkbar. Zehntausende sportbegeisterte Mitbürgerinnen und Mitbürger engagieren sich in Vereinen und Verbänden. Die Vereine haben es heutzutage nicht immer einfach, aktive Sportler und darüber hinaus ehrenamtliche Helfer zu finden.Die SPD-Parlamentarierin Karin Halsch ist Vorsitzende des Sportausschusses und drückte es so aus: „Rund 60.000 Menschen sind bei Wind und Wetter, auch an Sonn- und Feiertagen, ehrenamtlich unterwegs in Sachen Sport. All diese Menschen verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung.“

Dennis Buchner, der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, wies darauf hin: „Der LSB hat einen Mitgliederzuwachs von ca. 10 Prozent in den letzten Jahren erfahren.“ Daher sei auch ein stärkeres finanzielles Engagement des Senats für den LSB durchaus politisch vertretbar. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh betonte: „Wir werden alles tun, dass sich der Sport positiv aufstellt. Sport ist ein Schwerpunkt unserer Politik.“ Er teilte auch mit: „Sport hat vielfältige positive Wirkungen, gerade Kinder und Jugendliche sehen in ihren Trainern Vorbilder. Sport schafft und fördert Teamgeist. Er schafft auch Selbstbewusstsein. Sport ist zugleich Sozialarbeit.“ Gerade im Bereich der Integration ist der Sport sehr hilfreich. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller wies auf die aktuelle Lage bei den Flüchtlingen hin. Knapp 30 Berliner Sporthallen dienen momentan als Unterkunft für Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind. „Wir haben uns durch das Belegen von Turnhallen Zeit für andere Maßnahmen geschaffen. Eine dauerhafte Belegung kann keine Lösung sein.“ Eine Unterbringung von Flüchtlingen im Ortsteil Selchow der Gemeinde Schönefeld in den dortigen Messehallen und in der Messehalle 26 auf dem Charlottenburger Ausstellungsgelände haben dafür gesorgt, dass einige zuvor belegte Übungshallen jetzt wieder dem Schulsport und den Vereinen zur Verfügung stehen. Obwohl sich das Nationale Olympische Komitee für Hamburg als deutsche Bewerberstadt „und somit gegen Berlin ausgesprochen habe, gelte es, sportliche Ereignisse von Rang und Namen nach Berlin zu holen.“ Nicht nur das alljährlich im Mai im Olympiastadion stattfindende DFB-Pokalendspiel ist von großer Bedeutung, „besonders dann, wenn die Hertha da einmal mitspielt.“ Michael Müller möchte auch gerne mit dem Bundesland Brandenburg zusammen große Sportveranstaltungen in die Region holen. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Ryder-Cup. Er ist das bedeutendste Golf-Mannschaftsturnier der Welt. Alle zwei Jahre treten bei dieser Veranstaltung die besten Golfer Europas gegen die besten Golfer Amerikas an. Bad Saarow möchte das Turnier 2022 ausrichten, die Bewerbung haben die Verantwortlichen bereits abgeschickt. Sollte man 2022 auf den Golfplätzen rund um den Scharmützelsee den Ryder-Cup austragen, bringt das auch für Berlin einen Schub als internationale Sportstadt. Der Regierende Bürgermeister betonte, so manches sportliche Ereignis in Berlin habe sich mittlerweile als Tourismus-Magnet entwickelt. Das liege auch darin begründet, in allen wichtigen Sportarten könne Berlin Bundesligamannschaften aufbieten. Sei es beispielsweise im Fußball, Handball, Eishockey, Basketball und Wasserball. Die Trabrennbahn in Mariendorf locke auch viele Gäste aus Nah und Fern. Es ist vollkommen egal, ob es sich um Judo, Boxen, Fußball, Segelsport, Ringen, Tennis, Leichtathletik handelt oder was auch immer aus dem sportlichen Sektor es sei: Ohne die ehrenamtlichen Helfer geht es nicht. Daher würdigte die SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses 4 Berliner Sportfunktionäre für ihren ehrenamtlichen Dienst. Die Geehrten stehen stellvertretend für all die anderen vielen ehrenamtlichen Helfer. (Text/Bild: VTN)

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