Lambert

Martin Lambert (CDU), Reinickendorfer Baustadtrat

Am 23. November 2015 begrüße der Reinickendorfer Baustadtrat Martin Lambert (CDU) Bürger und Journalisten sowie Vertreter von Behörden und der beteiligten Handwerkerfirmen am Borsigdamm direkt am Tegeler See. Den dortigen Schmuckbogen haben Handwerker im Zeitraum von Juli bis Oktober 2015 aufwendig restauriert. Die Kosten für die Restaurierung wurden aus Mitteln des Senatsprogramms „Umgestaltung für Stadtplätze“ finanziert und beliefen sich auf fast 80.000 Euro. Zahlreiche Ämter wie z. B. das Landesdenkmalamt, die Senatsverwaltung für Bauen und Wohnen sowie das Bezirksamt Reinickendorf waren an diesem Vorhaben beteiligt. 1956 erblickte dieser Bogen dort erstmals das Licht der Welt. Der Berliner Illustrator, Kunstmaler und Graphiker Gerhard Schultze-Seehof (1919-1976) setze Mosaiksteine an diesem Bogen ein.

Er formte Motive, die mit dem Wassersport in Verbindung stehen. So sieht der Betrachter beispielsweise paddelnde Wassersportler im Kajak und in Ruderbooten. Der denkmalgeschützte Bogen am Reinickendorfer Borsigdamm musste in den letzten Jahren witterungsbedingt sehr viel aushalten. Regen und Schnee drangen in die Fugen ein. Im Laufe der Jahrzehnte verblassten auch zahlreiche Mosaikmotive. Die Handwerksbetriebe mussten in mühevoller Arbeit die fehlenden Mosaike ersetzen. Es mussten ja auch im Vorfeld die Mosaiksteine besorgt werden, die bereits am Bogen damals verarbeitet worden waren. Nur somit war garantiert, dass nicht zwei oder sogar noch mehr Mosaikarten an einem Werk zu erblicken sind. Nun haben die Verantwortlichen den Bogen so restauriert, dass er vor Nässe geschützt ist. Baustadtrat Lambert zeigte seine Freude über die Wiederherrichtung des Bogens, der zugleich Einheimische als auch Touristen begeistern wird. „Das ist ein bedeutsamer Platz für Reinickendorfer, für alle Berliner und für Touristen. Von hier aus blickt man auf den See und auf die Sechserbrücke. Von dieser Seite aus kann man sagen, die Sechserbrücke und der restaurierte Bogen bilden sowohl den Ein- als auch den Ausgangs dieser Seeseite. Man kann allen Beteiligten nur aufrichtig danken, dass dieses Schmuckstück wieder an seiner alten Stelle steht.“ Wer sich den Bogen vor Ort am Borsigdamm in Tegel anschauen möchte: Man nehme die U 6 bis zur Station Borsigwerke. Dann laufe man am Feuerwehrmuseum direkt die Veitstraße entlang, die in den Borsigdamm übergeht. (Text/Bild: VTN)

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