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1. Bild: Jan Lahde (li.) und Dr. Hermann-Josef Baaken

Hört der Berliner die Worte „Tiernahrung und Futtermittel“, so denkt er unweigerlich an Futter für den Bello, die Minka und den Hansi. Der Großstadtmensch denkt kaum daran, dass die deutschen Landwirte die Nutztiere, allen voran Kühe, Schweine und Hühner, füttern müssen. Dazu braucht man Tiernahrung und Futtermittel. Wer keine oder wenig Ahnung von der Landwirtschaft hat, fragt vielleicht verwundert: „Nutztiere muss man füttern? Die sind doch auf der Weide und fressen Gras und Klee.“ Wenn man dann die konkreten Zahlen bekommt, wie viele Futtermittel und wie viel Tiernahrung von den deutschen Bauern eingesetzt wird, zeigt sich der hohe Stellenwert. Darauf machte am 20. März in Berlin-Mitte im Rahmen einer Jahrespressekonferenz der DVT, Deutscher Verband Tiernahrung e. V., aufmerksam. Schon über 100 Jahre alt ist der DVT. Er wurde am 1. März 1918 gegründet als „Verband deutscher Futtermittelfabrikanten e. V.“

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1. Bild: Das neue Kabinett und die Bundeskanzlerin sitzen erstmals gemeinsam auf der Regierungsbank

2. Bild: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

Am 14.März begann die vierte Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU). Erstmals wählten die Volksvertreter sie 2005 zur Bundeskanzlerin. 2009 und 2013 wurde sie wiedergewählt. Ihre Koalitionspartner waren 2005 und 2013 sowie seit dem 14. März die SPD. Von 2009 bis 2013 hieß der Koalitionspartner FDP. Von den jetzt 709 Bundestagsabgeordneten votierten 364 Volksvertreter für Angela Merkel. Rein rechnerisch hat die Große Koalition 399 Stimmen. Also haben sich 35 Parlamentarier aus den Reihen der Großen Koalition der Bundeskanzlerin verweigert. Die Bundestagswahl fand am 24. September 2017 statt. Fast ein halbes Jahr war in Deutschland nur eine Geschäftsführende Bundesregierung im Amt. Nach der Wahl im Deutschen Bundestag begab sich die wiedergewählte Bundeskanzlerin ins Bundespräsidialamt. Dort erhielt sie aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihre Urkunde. Dann ging es zurück in den Bundestag und dort legte Angela Merkel ihren Amtseid ab bei Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU). Danach ging es erneut zu Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Dort erhielten die 15 Bundesminister ihre Urkunden. Alle Minister wurden auf Vorschlag der Bundeskanzlerin in ihr Amt berufen. Gegen 13.30 Uhr eröffnete Bundestagspräsident Schäuble erneut die zuvor unterbrochene Bundestagssitzung. Jeder Minister leistete dann einzeln den Amtseid ab.

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P1540732 P1540783Fotos: Bozena Behrens

Zum größten Jahresempfang in der Bundeshauptstadt hatte der BVMW geladen. Mehr als 3.500 Unternehmer, Spitzenpolitiker, Parlamentarier, darunter 80 Abgeordnete, 80 Botschafter sowie weitere hochrangige Gäste feierten am gestrigen Abend mit Deutschlands größtem, freiwillig organisierten Mittelstandsverband. Deutschland lebe seit langem von seiner wirtschaftlichen Substanz, warnte Mittelstandspräsident Mario Ohoven. Es sei ein Alarmsignal, dass es in den letzten vier Jahren mehr Pleiten als Unternehmensgründungen gegeben habe. Ohoven mahnte: "Die neue Bundesregierung muss sofort eine Reformoffensive starten, um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit zu sichern."

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K800 P1540291Foto: Corinna Fritzsche-Schnick

Drei Tage lang verwandelte sich Berlin während der FRUIT LOGISTICA 2018 in die Hauptstadt der globalen Frischfruchtbranche. Vom 7. bis 9. Februar zeigten mehr als 3.100 Aussteller aus über 80 Ländern einen umfassenden Marktüberblick.

Will Wollbold, Global Brand Manager FRUIT LOGISTICA: „Die FRUIT LOGISTICA unterstreicht ihren Status als führende Fachmesse für den globalen Fruchthandel. Wir konnten über 77.000 Fachbesucher begrüßen – so viele wie nie zuvor. Was uns aber noch mehr freut ist die Qualität der Fachbesucher auf Entscheiderebene. Gute bis sehr gute geschäftliche Ergebnisse sind das Resultat.“

Weiterlesen: FRUIT LOGISTICA 2018: Starker Auftritt der Fruchthandelsbranche in Berlin

P1050354Foto: Bozena Behrens

Ab sofort können sich Fachbesucher mit „Spotlight – Die Premieren und Neuheiten der FRUIT LOGISTICA 2018“ auf die Weltleitmesse des Fruchthandels, die vom 7. bis 9. Februar 2018 in Berlin stattfindet, vorbereiten. Alle Spotlight-Beiträge stehen auf der FRUIT LOGISTICA-Website in Deutsch, Englisch, Spanisch und – in diesem Jahr neu – auf Italienisch online. Von den 68 bisher veröffentlichten Spotlight-Beiträgen sind 23 Weltpremieren, 11 Europapremieren, was den Status der FRUIT LOGISTICA als Innovationsplattform eindrucksvoll unterstreicht. 

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P1050357Foto: Corinna Fritzsche-Schnick

Der wichtigste Preis der Fruchthandelsbranche wird am 9. Februar 2018 in Berlin verliehen. Am 7. und 8. Februar 2018 haben mehr als 75.000 Fachbesucher aus über 130 Ländern die Gelegenheit, die Innovation des Jahres zu wählen. Die Nominierten im Überblick. Sie stehen fest: Die Nominierten des FRUIT LOGISTICA Innovation Awards (FLIA) 2018. „Der FLIA hat sich zur wichtigsten Auszeichnung der globalen Fruchtbranche entwickelt und wird 2018 zum 13. Mal verliehen. Medienwirksam würdigt er herausragende Innovationen in der gesamten Obst- und Gemüse-Lieferkette von der Produktion bis zum Point of Sale. Innovationen können Produkte, Dienstleistungen oder technische Neuerungen sein.“ so Wilfried Wollbold, Global Brand Manager der FRUIT LOGISTICA.

Weiterlesen: Das sind die Nominierten des FRUIT LOGISTICA Innovation Awards 2018

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P1540184 P1540211Fotos: Bozena Behrens

Die Hotellerie in Deutschland hat 2017 das achte Rekordjahr in Folge verzeichnet. Der Start ins neue Jahr verlief allerdings mit starken regionalen Unterschieden: Während viele Hotels in Hamburg, Frankfurt und Berlin ihre Auslastung und Rate steigern konnten, ziehen die deutlich negativen Werte in München das bundesweite Ergebnis nach unten.

Das sagte der Chefredakteur der AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe), Rolf Westermann, am 29.01.2018 bei der Eröffnung des Deutschen Hotelkongresses in Berlin auf Grundlage der Zahlen des Marktdatenunternehmens Fairmas. „Dennoch blickt die Branche mit vielen Neueröffnungen und großen Investitionen positiv in die Zukunft“, betonte Westermann vor rund 700 Teilnehmern des #DHK2018 im Hotel Intercontinental in Berlin.

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Felix Lederle

Felix Lederle (42) ist Fraktionsvorsitzender der LINKEN in der BVV Reinickendorf. Er hatte auch bis Mitte Dezember 2017 das Amt des Bezirksvorsitzenden seiner Partei inne. Am 16.12.2017 wählten auf dem Parteitag der Reinickendorfer LINKEN die Mitglieder die Bezirksverordnete Deniz Seyhun (47) zur neuen Bezirksvorsitzenden. Stellvertretende Bezirksvorsitzende wurde Dilay Dagdelen (23). Wir sprachen mit Felix Lederle.

Berlin-City-Report: Lieber Herr Lederle, heißt es nun bei den Reinickendorfer LINKEN „Frauenpower“? Das Amt sowohl der Bezirksvorsitzenden als auch der Stellvertretenden Bezirksvorsitzenden sind nun in Damenhänden.

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Fotos: Corinna Fritzsche-Schnick/B. Behrens

1. Bild: v.l. Dr. Christoph Amberger, Cornelia Ast (BayWa Stiftung), Prof. Lutz, Maria Thon, Joachim Rukwied, Dr. Christof Altmann

Am 18.01.2018 gaben Prof. Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG und Maria Thon, Geschäftsführerin der Baywa-Stiftung, den Startschuss des Schulgartenprojekts „Gemüse pflanzen. Gesundheit ernten“ für Berlin. Eine Schule der Region soll künftig mit Know-how und Fördermitteln dabei unterstützt werden, einen eigenen Schulgarten anzulegen.
Das Projekt wird unterstützt von der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Dr. Christof Altmann, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, übergab hierfür einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro.

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Foto Foto: Corinna Fritzsche-Schnick

Herr und Frau Marxer am Liechtenstein-Messestand während der GRÜNEN WOCHE 2018

Mit seinen knapp 160 Quadratkilometern und 37.000 Einwohnern zählt das Fürstentum Liechtenstein nicht gerade zu den größten Staaten der Welt. Man kann sagen, es ist alles überschaubar in diesem Land. Hier kam 1976 Leander Marxer zur Welt. In München nahm er Sprachunterricht und absolvierte ein Schauspielstudium. Der Künstler aus Liechtenstein erlangte schnell einen hohen Bekanntheitsgrad beim Publikum. Ausschlaggebend dafür waren u. a. seine Rollen in den Kinofilmen wie „Immer Ärger mit Frauen“, „Das Deckelbad“ und „Am Rande der Nacht.“ Aus dem Fernsehen kennt man ihn aus „GZSZ“; „Crowfunding“ und „Freunde-das Leben beginnt.“

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P1050377Foto: Corinna Fritzsche-Schnick

Das internationale FRUTIC Symposium am 6. Februar 2018 widmet sich einer effizienten Wassernutzung entlang der Wertschöpfungskette von Obst und Gemüse – vom Anbau bis zum Point of Sale. Mit etwa 40 wissenschaftlichen Fachbeiträgen bietet die internationale Fachtagung eine ideale Plattform für den Austausch von Experten aus Wissenschaft und Frischfrucht-branche. Auch in diesem Jahr wird die FRUTIC in Verbindung mit der FRUIT LOGISTICA, der Leitmesse des globalen Frischfruchthandels, ausgerichtet.

Das 11. internationale FRUTIC Symposium, in diesem Jahr zum Thema „Effiziente Wassernutzung“, findet am 6. Februar 2018, dem Vortag der FRUIT LOGISTICA, im CityCube Berlin statt.

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P1320102Foto: Bozena Behrens/Archiv
„Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft“ lautet das Motto der 44. Sonderschau des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf der 83. Internationalen Grünen Woche 2018 in Berlin. Im Fokus der Halle 23a stehen vom 19. bis 28. Januar eine moderne und nachhaltige Land- und Fischereiwirtschaft, ländliche Räume als Lebens- und Arbeitsraum sowie Ernährungskompetenz und kluger Konsum. Dabei zieht sich der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen in der Land- und Fischereiwirtschaft, im Gartenbau und im Bereich Ernährung wie ein roter Faden durch die Ausstellung. Denn Nachhaltigkeit ist Grundlage einer effizienten Landbewirtschaftung und Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel.

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Das erste Deutsch-Italienische Forum für Innovation und Investitionen „Investing in Italian Innovation. Digital Solutions and the challenge of Industry 4.0” fand am 29. November 2017 in der Italienischen Botschaft in Berlin statt. Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative der Italienischen Botschaft in Berlin, die die Veranstaltung ausrichtet, der Italienischen Agentur für Außenhandel (ICE) und der Italienischen Handelskammer für Deutschland e.V. (ITKAM). Mehr als 300 Teilnehmer, darunter Institutionen, Forschungsinstitute, Unternehmen und Investoren aus beiden Ländern, traffen aufeinander. Zentrales Diskussionsthema war, wie digitale Transformationsprozesse zur Stärkung der Technologiepartnerschaften und Investitionen zwischen Italien und Deutschland beitragen können. Dies auch dank der lokalen Verbundenheit der regionalen Produktionsunternehmen und Unternehmensnetzwerke. An der Konferenz haben auch Vertreter von Regional- und Lokalregierungen sowie Wirtschaftsdelegationen aus Kampanien, Emilia Romagna, Toskana, Latium und Apulien – Regionen, die Partner der Veranstaltung sind – sowie aus der Lombardei, dem Piemont und Venetien teilgenommen.

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Impressionen - hub.berlin 2017/Fotos: Bozena Behrens

Die deutsche Wirtschaft boomt und sorgt für Beschäftigungsrekorde, doch zugleich hält jedes vierte Unternehmen (25 Prozent) seine Existenz durch die Digitalisierung gefährdet, 60 Prozent sehen sich bei der Digitalisierung als Nachzügler. Ähnlich viele (57 Prozent) geben an, dass Wettbewerber aus der Internet- und IT-Branche auf ihren Markt drängen. Zugleich sagt nur jedes fünfte Unternehmen (20 Prozent), dass es in diesem Jahr gezielt in die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle investiert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zum Stand der Digitalisierung der deutschen Wirtschaft unter 505 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Trotz der empfundenen Bedrohung meint aber mit 86 Prozent die große Mehrheit der Unternehmen, dass die Digitalisierung grundsätzlich eher Chance als Risiko darstellt. „Chancen muss man nicht nur erkennen, man muss sie ergreifen. Wir brauchen eine Vision für das digitale Deutschland – und wir brauchen einen konkreten Plan, wie wir sie schnell erreichen“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg am 28.11.2017 bei der Vorstellung der Studie anlässlich der hub.berlin. „Die Digitalisierung wartet nicht auf Deutschland. Unternehmen und Politik sind hier gleichermaßen in der Pflicht, sie aktiv zu treiben und zu gestalten.“

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