NEB ZUG

Die Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) ist ein Teil des Transportkonzern „Captrain Deutschland“. Die NEB wurde 1900 gegründet und erstmals 1901 setzte sich ein Zug des Unternehmens in Bewegung. Es war die als Heidekrautbahn bekannte ca. 60 Km lange Strecke von Nordberlin über Basdorf in die heutigen Landkreise Oberhavel und Barnim. Mit der NEB kann man seit Frühjahr 2016 auch ab Lichtenberg nach Rheinsberg (Mark) fahren. Es geht über Berlin-Gesundbrunnen, Oranienburg, Löwenberg, Herzberg und Lindow gen Rheinsberg. Am 21. März 2016 lud die NEB zu einer Sonderfahrt ein. Nette junge Leute im Outfit zu Zeiten Kaiser Wilhelms II. trugen Lieder und Gedichte aus der NEB-Gründerzeit Anno Domini 1900 vor. Das gelang sehr prächtig und lag auch sicherlich daran, dass viele dieser jungen Leute momentan eine künstlerische Ausbildung absolvieren.

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Foto: Wolfgang Behrens

In der Mitte Berlins, nur ganz wenige Schritte vom S und U-Bahnhof Friedrichstraße entfernt, befindet sich die Marienstraße. In der Zeit von 1827 bis 1840 entstand der als Wohnstraße angelegte Straßenzug. Sie ist sehr bescheiden, was ihre Länge betrifft, es sind gerade einmal dreihundert Meter. Die Marienstraße ist die einzige Berliner Straße dieser Epoche, die sich bis heute noch so darbietet, wie es die Baumeister einst geplant hatten. Im Zweiten Weltkrieg wurden hier nur ganz wenige Häuser zerstört. 1970 wurden die Häuser auf Beschluss des Magistrats in Berlin aufwendig saniert und danach unter Bestandsschutz gestellt.

Weiterlesen: Marienstraße in Berlin-Mitte-Klein aber fein mit zahlreichen Ehrentafeln an den Häusern

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Foto: Wolfgang Behrens
In ihrer 50. Auflage präsentierte sich die ITB Berlin stärker denn je: Vom 9. bis 13. März trafen rund 10.000 ausstellende Unternehmen aus 187 Ländern und Regionen in den seit Monaten ausgebuchten 26 Messehallen auf 120.000 Fachbesucher – so die Schätzung der Messe Berlin am Sonntag zum Abschluss der ITB Berlin 2016. Damit verzeichnet die weltweit führende Messe der internationalen Reiseindustrie die höchste Zahl an Fachbesuchern seit ihrer Gründung 1966.

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Leander Marxer/Foto: Bozena Behrens 

Mit seinen knapp 160 Quadratkilometern und 37.000 Einwohnern zählt das Fürstentum Liechtenstein nicht gerade zu den größten Staaten der Welt. Man kann sagen, es ist alles überschaubar in diesem Land. Hier kam 1976 Leander Marxer zur Welt. In München nahm er Sprachunterricht und absolvierte ein Schauspielstudium. Der Künstler aus Liechtenstein erlangte schnell einen hohen Bekanntheitsgrad beim Publikum. Ausschlaggebend dafür waren u.a. seine Rollen in den Kinofilmen wie beispielsweise „Immer Ärger mit Frauen“, „Das Deckelbad“ und „Am Rande der Nacht.“ Aus dem Fernsehen kennt man ihn u.a. aus „GZSZ“; „Crowfunding“ und „Freunde-das Leben beginnt.“ Regelmäßig steht Leander Marxer auch auf der Bühne eines Theaters, sei es in seiner Wahlheimat Berlin oder in Vaduz, der Hauptstadt Liechtensteins. Der Mime ist aber auch in einer anderen Funktion tätig. Er ist Botschafter für Liechtenstein, ohne einen Diplomatenpass zu besitzen. Bei internationalen Veranstaltungen wie der ITB ist er am Stand des Fürstentums im Einsatz und informiert dort die Besucher über die Sehenswürdigkeiten seiner Heimat.

Weiterlesen: „Sie kommen mir so bekannt vor“- Schauspieler Leander Marxer

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Die westfälische Stadt Dorsten mit ihren 76.000 Einwohnern gehört zum Kreis Recklinghausen. Sie befindet sich am nördlichen Ausläufer des Ruhrgebiets und berührt schon den südlichen Teil des Münsterlandes. Die NordWestBahn fährt den Bahnhof Dorsten an. Eröffnet wurde das Gebäude 1879. Er hat geschichtlich viel erlebt. Belgische Soldaten besetzten während der Ruhrbesetzung 1923 das Gebäude und nutzten es als Zollbahnhof für das unbesetzte Münsterland. Im Zweiten Weltkrieg blieb der Bahnhof von Bombenabwürfen verschont, dagegen blieben Brücken nicht von den Bomben verschont. Somit war Dorsten bis 1947 Endstation für die Züge auf der Strecke ins niederländische Winterswijk. Eine Renovierung des Bahnhofs erfolgte 1985, seit 1989 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.

Weiterlesen: Bahnhof Dorsten ist ein Schandfleck

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Einzigartig in Westeuropa: Fällt das Wort Ikone, denkt man unweigerlich an die orthodoxen Kirchen und bringt eine Ikone mit Ländern wie beispielsweise Serbien, Bulgarien, Rumänien, Russland, Ukraine, Griechenland, Zypern, Mazedonien in Zusammenhang. Das dem so ist, liegt sehr nahe. Ikonen sind auch bei Kopten in Ägypten bekannt sowie bei Christen aus Syrien. Museen, die dem Betrachter Ikonen zeigen, befinden sich auch alle in den erwähnten Ländern, wobei alle bedeutet, es gibt eine berühmte Ausnahme. Im nördlichen Ruhrgebiet, in der Ruhrfestspielstadt Recklinghausen, befindet sich das einzige Ikonen Museum in Westeuropa. Hauptsächlich zu verdanken ist die Gründung dieses Museums einem gebürtigen Recklinghäuser. 1914 kam Thomas Grochowiak zur Welt, später wirkte er als Kunstmaler und Museumsdirektor. Prof. Thomas Grochowiak, der 2012 verstarb, war Leiter der Kunsthalle Recklinghausen und er setzte sich für den Ankauf von knapp über 70 Ikonen Mitte der 50er Jahre sehr stark ein.

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Spuren des Historikers und Theologen Prof. Dr. Johannes Janssen: Im Jahre 1829 kam in der niederrheinischen Stadt Xanten Johannes Janssen zur Welt. Der 1891 in Frankfurt am Main verstorbene Gelehrte war als katholischer Geistlicher und Historiker tätig, bis heute gilt er als einer der ganz großen Historiker unseres Landes. Zuerst erlernte Johannes Janssen den Beruf des Kupferschmieds, bevor er im westfälischen Recklinghausen das Gymnasium besuchte. In Münster studierte er erfolgreich katholische Theologie, danach in Bonn Geschichtswissenschaften; mit seiner Doktorarbeit über den Benediktinerabt Wibald von Stablo und Corvey, der von 1098 bis 1158 lebte, beendete Johannes Janssen sein zweites Studium. Bereits 1854 erfolgte seine Habilitation in Münster und danach wirkte er als Geschichtsprofessor in Frankfurt am Main.

Weiterlesen: Recklinghausen und sein Historiker und Theologe Johannes Janssen

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Das Schloss in Westfalen: Redet man von einem barocken Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert in Deutschland, denkt man bestimmt an Bayern, die Pfalz, das Münsterland oder an eine andere Region in unserem Lande, jedoch das Ruhrgebiet wird man gar nicht ins Auge fassen. Dabei befindet sich das Wasserschloss Strünkede inmitten des Ruhrgebietes, da wo einst Kohle abgebaut und der Stahl verarbeitet wurde, im westfälischen Herne.
Herne: Die Ruhrgebietsstadt hat heute knapp 155.000 Einwohner und ist nach Offenbach die zweitkleinste deutsche Großstadt, was die Fläche angeht. Herne hat eine Fläche von ca. 51,4 Quadratkilometern; 3006 Einwohner leben auf einen Quadratkilometer. Nur die Millionenstädte München und Berlin weisen damit eine höhere Bevölkerungsdichte als Herne auf.

Weiterlesen: Barockes Wasserschloss Herne mitten im Ruhrgebiet

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Foto: Wolfgang Behrens

Im nördlichen Ruhrgebiet liegt die 87.000 Einwohner zählende Stadt Marl, sie gehört zum Landkreis Recklinghausen. In Marl befindet sich der „Flugplatz Loemühle GmbH“, der von privaten Betreibern geführt wird, zu ihnen zählen Unternehmen, Piloten und Fallschirmspringer; am Flugplatzgelände angesiedelt sind eine Flugzeugwerft und ein Restaurant, ein Spielplatz für Kinder ist dort ebenfalls vorhanden. Piloten haben die Möglichkeit, in Loemühle ihre Maschinen zu betanken, der Flughafen ist von frühmorgens bis Abends geöffnet; auch außerhalb der Öffnungszeiten ist ein Starten und Landen möglich, allerdings muss dann vorher eine Genehmigung der Flugplatzleitung eingeholt werden. 1957 wurde der Flugplatz eröffnet und seine Start- und Landebahn, die aus Asphalt besteht, hat Ausmaße von 830 Metern mal 20 Meter; behördlich handelt es sich offiziell um einen Verkehrslandeplatz. Seit Herbst 2007 dürfen auch Ultraleichtflugzeuge hier an den Start gehen. Bundesweit bekannt wurde Marl Loemühle am 5. Juni 2003, der ehemalige Vizekanzler und ehemalige Bundesminister Jürgen Möllemann, MdB (FDP) kam hier bei einem Fallschirmabsturz ums Leben.

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Foto: Bozena Behrens

Das Fremdenverkehrsamt von Fuerteventura begeistere kurz vor Eröffnung der weltgrößten Fachmesse für Tourismus, der vom 9.-13. März 2016 in Berlin stattfindenden ITB, zahlreiche Gäste in gleich drei deutschen Großstädten. In einer Roadshow zeigten die Tourismusexperten Fuerteventuras die Schönheiten der Insel mit seinen 150 Kilometer langen Traumständen. Die Agentur „Spain B2B“ war für die bei allen Teilnehmern sehr gut angekommene Roadshow verantwortlich. Am 1. März 2016 war man am Alten Rathaus in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover zu Gast, einen Tag später in Hamburg. Am 3. März 2016 erfolgte eine beeindruckende Roadshow in der Bundeshauptstadt Berlin an der Humboldt Box.

Weiterlesen: Roadshow Fuerteventura begeisterte

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Foto: Fischer Krüger-Verlag

Wo geht’s denn hier zum Glück?
Meine Reise durch die 13 glücklichsten Länder der Welt und was wir von ihnen lernen können

Warum Eigenverantwortung, Humor und Vertrauen die neuen Werte für ein glückliches Deutschland sind, lässt Maike van den Boom Wissenschaftler und Laien der glücklichsten Länder der Welt erklären.
In ihrem Buch „Wo geht’s denn hier zum Glück?“ räumt Maike van den Boom auf mit der romantischen Vorstellung eines seicht glücklichen Lebens. „Glück ist ganz unspektakulär und nur das Ergebnis dessen, was Sie täglich mit Ihrem Leben anstellen und welche Werte Sie wirklich leben“, so die Autorin. Sie nimmt Sie mit in die Slums in Costa Rica bis in die Business-Etagen von Australien, Dänemark oder Panama. Denn auf ihrer Reise durch die 13 glücklichsten Länder der Welt ist die Autorin der Frage auf der Spur: Warum sind die Bewohner dieser Länder so verdammt glücklich? Gibt es einen kulturellen Anteil am Glück? Und können wir von anderen lernen? Über 300 Menschen in 13 Ländern haben ihr ihr jeweiliges Glücksgeheimnis anvertraut. Auslandsdeutsche, Korrespondenten und Ökonomen, Volkswirtschaftler, Soziologen, kurz Glücksforscher. Auch all diejenigen, die der Autorin auf der Straße vor die Kamera liefen. Sie standen Rede und Antwort auf Fragen wie: »Würden Sie sich im Allgemeinen als eine glückliche Person beschreiben?«, »Was macht Sie glücklich?«, »Was ist das Wichtigste in Ihrem Leben?«, »Warum denken Sie, dass Ihr Land so gut abschneidet?«, »Wie würden Sie die Seele der Bewohner Ihres Landes beschreiben?«, »Welchen Rat würden Sie uns Deutschen geben?«

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